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Aktuelles

Weltweite Aktion zu Pressefreiheit in Westpapua - beteiligen Sie sich!

Am 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Die Hauptveranstaltung sowie die Verleihung des Guillermo Cano Preises für Pressefreiheit veranstaltet die UNESCO in diesem Jahr in Jakarta. In Westpapua gibt es aber keine Pressefreiheit.

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Konflikt zwischen Bergbauunternehmen in Nifasi - Indigene Bevölkerung besorgt über zunehmende Militärpräsenz

Der Papua Indigenen Rat der Stammesregion Meepago hat von zunehmenden Spannungen in dem Gebiet um das Dorf Nifasi, Landkreis Nabire, berichtet. Grund für die Spannungen ist ein andauernder Konflikt zwischen zwei Bergbau-Unternehmen, die in dem Stammesgebiet der Wate Gold schürfen. Die indigenen Dorfbewohner in Nifasi sind direkt von dem Konflikt betroffen, der seit 2016 zu schwerer militärischer Präsenz am nah gelegenen Masairo Fluss geführt hat.

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UN-Sonderbeauftragter besucht Westpapua

Der Sonderbeauftragte für das Recht auf Gesundheit, der vom 22. März bis zum 3. April 2017 Indonesien besuchte, rief die Regierung dazu auf, die Budgetvergabe für Gesundheit im nationalen Haushaltsplan zu erhöhen. „Aber,“ sagte Dainius Pūras, „mehr Investition in das Gesundheitswesen ist nur sinnvoll, wenn das System an sich effizient, transparent, verantwortlich und reaktionsstark in Hinblick auf die Bedürfnisse der Nutzer ist.“ Der Gesundheitsexperte äußerte sich auch besorgt über die Gesundheitsversorgung in Westpapua.

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Französische Journalisten aus Westpapua deportiert

Indonesien hat zwei französische Journalisten aus Westpapua deportiert. Jean Frank Pierre und Basille Marie Longchamp wurden bei Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm über die Natur und Kultur der Provinz Papua festgenommen und mussten am 17. März über den Flughafen Timika das Land verlassen.

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Kreuzfahrtschiff zerstört Korallenriff vor Raja Ampat

Am 4. März rammte das 90-Meter lange Kreuzfahrtschiff „Caledonian Sky“ in der Dampir Straße vor Raja Ampat ein Korallenriff und beschädigte eine Fläche von über 13.000 Quadratkilometern.

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Statement vor dem UN-Menschenrechtsrat - Vanuatu besorgt über Situation in Westpapua

Der pazifische Staat Vanuatu hat wieder einmal vor der internationalen Gemeinschaft seine Besorgnis über die Menschenrechtssituation in Westpapua zum Ausdruck gebracht. Der Justizminister Vanuatus, Ronald K. Warsal, verlas während der 34. Sitzung des Menschenrechtsrat der UN in Genf am 1. März 2017 stellvertretend für sechs weitere Staaten, nämlich Tonga, Nauru, Palau, Tuvalu und die Marschallinseln eine Erklärung zu diesem Thema.

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Bitte um Unterstützung! Edison Hesegem stirbt im Krankenhaus von Jayawijaya nach Folter durch Polizeibeamte

Menschenrechtsverteidiger aus Westpapua haben erneut von einem Folterfall in der Hochlandstadt Wamena berichtet. Der Fall ereignete sich am 11. und 12. Januar 2017 in einem Polizeiposten und dem öffentlichen Krankenhaus des Landkreises Jayawijaya, Provinz Papua. Nach Angaben von Medien und lokalen Menschenrechtsverteidigern sollen sechs Polizeibeamte Edison Hesegem in einem Polizeiposten und der Notaufnahme des Krankenhauses schwer gefoltert haben. Edison Hesegem erlag noch am 13. Januar 2017 seinen Verletzungen.

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Gemeinsamer Menschenrechtsbericht für UN Verfahren zu Indonesien eingereicht

Gemeinsam mit Watch Indonesia! in Berlin und der Weltorganisation gegen Folter (OMCT) in Genf hat das Westpapua-Netzwerk (WPN) einen Menschenrechtsbericht zur Lage in Indonesien beim UN Menschenrechtsrat eingereicht. Der 16-seitige Bericht erklärt die Situation von Gewalt durch Sicherheitskräfte, Verletzungen der Ausdrucks- und Versammlungsfreiheit, die Anwendung der Todesstrafe, Vergangenheitsaufarbeitung, die Rolle des Militärs sowie die Situation von Menschenrechtsverteidigern und indigenen Völkern. Der Schattenbericht gibt umfangreiche Reformempfehlungen.

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1. Dezember – Papuas und Indonesier demonstrieren gemeinsam

Am 1. Dezember 1961 wurde erstmals öffentlich die Morgenstern-Flagge gehisst. Seit dem wird der 1. Dezember von vielen Papuas als „Unabhängigkeitstag“ gefeiert. Es finden jedes Jahr Kundgebungen statt, bei denen es auch häufig zu Gewaltausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräfte kommt.

In Jakarta demonstrierten am 1. Dezember 2016 die Allianz papuanischer Studierende (AMP) und eine Gruppe, die sich „Front Rakyat Indonesia“ (indonesische Volksfront) nennt gemeinsam.

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Aktivist zu einem Jahr Haft verurteilt

Der friedliche politische Aktivist aus Papua, Steven Itlay, ist in Timika in der Provinz Papua der „Aufwiegelung“ schuldig gesprochen und zu einem Jahr Haft verurteilt worden.

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